Mein langer Weg zum Wunschgewicht

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Der erste Schritt....

... ist ja bekanntermaßen immer der schwerste. Und bei mir besonders schwer. Einem Gewicht von etwa 6 Kisten Cola entsprechend schleppe ich Tag für Tag mein massives Übergewicht mit mir herum. Schon seit Jahren. Mal mehr, mal weniger. Jojo lässt grüßen. Habe so ziemliches alles probiert. Doch langfristig war die Lust am Essen immer zu groß.

Inzwischen bin ich 27 Jahre alt, doppelt Berufstätig und seit Jahren in fester Beziehung. Inklusive Eigenheim im grünen, einem tollen Hund. Also eigentlich alles perfekt. EIGENTLICH. Wäre da nicht die Tatsache, dass ich so langsam an meine Grenze komme.

Aktuell bzw. schon seit einem Jahr etwa wiege ich stolze (stolz?!) 155 Kilogramm. Unvorteilhaft verteilt auf 175cm.
Weder schön noch gesund, schon gar nicht bei meinem Job, soviel steht fest. Ich bin den ganzen Tag auf den Beinen, von 4.30 in der Früh bis mindestens 18.30 am Abend, wenn ich nach Hause komme. Dann bleibt nur eins: Couch und Essen. Und das seit Jahren. Ja, ich bin deswegen sehr unglücklich. Ich habe eigentlich viel besseres vor in meinem Leben. Ich möchte heiraten. Kinder bekommen. Reisen. Alles unmöglich mit dieser Figur.
Auch körperlich bekomme ich die Folgen der Belastung zu spüren:
1. Gallensteine vor 2 Jahren, Gallenblase musste operativ entfernt werden
2. PCO-Syndrom mit Insulinresistenz wurde beim Gynäkologen festgestellt
3. Bandscheibenvorwölbung (NOCH kein Vorfall), aber sehr schmerzhaft

 

Seelisch hinterlässt das Gewicht auch seine Spuren. Ich habe schon viel erlebt in dieser Hinsicht. Darauf komme ich in den folgenden Beiträgen noch einmal zurück.

Alles in Allem: Eine Katastrophe, in meinem Alter.
Nun grübel ich schon seit Monaten, wie ich denn endlich mein Gewicht nachhaltig reduzieren kann. Klar, nachhaltig soll es sein.
Da ich aus dem medizinischen Bereich komme, weiß ich so ziemlich alles über Ernährung und Gewichtsreduktion. Absolut mein Thema. Nur im selbst in die Tat umsetzen tue ich mich sehr schwer.

In der Ärzteschaft steht in den Leitlinien, dass morbide Adipositas (also ich) idealerweise mittels Formula-Diät und nachhaltiger Therapie behandelt werden soll.

Ich also vor kurzem mal wieder zu meinem Arzt (denn das soll nur unter Aufsicht passieren!). Parallel haben wir eine Kur beantragt, kann ja nicht schaden.
Mein Plan für die nächsten Monate:
1. 12-16 Wochen Formula-Diät mittels Almased

2. Ernährungsumstellung

3. Sanfter Ausdauersport (Nordic Walking)

 

So. Alles unter der Oberaufsicht meines Hausarztes, der sehr froh war, dass ich nun endlich von mir aus Initiative zeige. 

Jetzt gilt es: Anfangen. Durch meine akuten Rückenprobleme bin ich noch 3 Tage Zuhause. Die werde ich nutzen um den Einstieg zu schaffen. Auf gehts!

 

16.2.17 12:40

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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Marie / Website (16.2.17 13:24)
Es ist toll, dass Du von Dir aus die Initiative ergreifst und nun etwas tun möchtest. Das alles etwas viel ist, weißt Du ja selbst und das ist gut und der 1. Schritt um etwas zu verändern. Ob die gewählte Reduktionsform die Richtige ist, weiß ich nicht genau. Ich selbst empfehle niemals solche Hilfsmittel, wie Almased etc. Generell wäre eine Ernährungsberatung anzustreben und einfach zu schauen, was man im Einklang von Ernährung und steigernder Bewegung tun kann. Das ist ein langsamer, aber stetig nachhaltiger Weg. Und ich glaube auch der Gesündeste. Aber letztendlich wird das mit Dir zusammen Dein Hausarzt entscheiden. Setze Dir niemals das Ziel, eine perfekte Figur etc. zu bekommen. Das muss man nicht. Jeder ist individuell und wenn es eben nicht die Traumfigur ist, ist das nicht schlimm, wenn das in einem gewissen Rahmen pendelt. Ich wünsche Dir viel Erfolg! LG, Marie

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